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Beratungskonzept


....aus unserem Schulprogramm


Unsere Schule versteht sich als Dienstleistungsunternehmen. Zu unseren grundlegenden Zielen gehört, Schülerinnen und Schüler in ihren Lernbestrebungen optimal zu fördern. Aufgrund der Heterogenität unserer Schülerschaft, die sich z.B. in unterschiedlicher Vorbildung, Lebenserfahrung und Interessenlagen niederschlägt, sehen wir die Notwendigkeit, die unterrichtliche Umsetzung der Lehrpläne an den Voraussetzungen der konkreten Lerngruppe auszurichten.

Zu unserem Selbstverständnis gehört besonders ein freundlicher und zuvorkommender Umgang miteinander. Bei Entscheidungen, die nicht streng durch gesetzliche Regelungen erfolgen müssen, wird nach Möglichkeit auf die Wünsche der Betroffenen eingegangen. Wünsche direkt abzulehnen, ohne sie zu prüfen, passt nicht in dieses Bild. Der staatliche Bildungsauftrag und die damit verbundenen gesetzlichen Regelungen werden dadurch aber nicht außer Kraft gesetzt.

Das Mercator Berufskolleg hält ein umfangreiches Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler bereit, die die Sekundarstufe I verlassen. Bedingt durch die Anforderungen einer kaufmännischen Ausbildung, die Anforderungen der Lehrpläne und Richtlinien und die Erfahrungen der Schule wird die Fachoberschulreife in der Regel als Eingangsvoraussetzung für die vollzeitschulischen Bildungsgänge erwartet. Bei der Aufnahme erfolgt eine individuelle Beratung, die verhindern soll, dass der "falsche" Bildungsgang gewählt wird und damit ein Scheitern vorprogrammiert ist. Nicht jeder Bewerber, der sich für einen beruflichen Vollzeitbildungsgang unserer Schule bewirbt, ist auch für diesen geeignet. Eine enge Kooperation mit anderen Berufskollegs, der Arbeitsverwaltung und den "Freien Trägern" soll auch diesen Schülerinnen und Schülern berufliche und schulische Möglichkeiten eröffnen.

Das Mercator Berufskolleg ist eine humane und solidarische Schule. Wir begleiten die Schullaufbahn und helfen bei persönlichen Problemen der Schülerinnen und Schüler.

Die Verbesserung der Erfolgsquote in den Bildungsgängen "berufliche Grundbildung/FOR" und "berufliche Kenntnisse/FHR" kann nur durch individuelle Beratung in Verbindung mit einer individuellen Förderung, aber nicht durch das Senken des Leistungsniveaus erreicht werden. Eine Alternative zur Höheren Handelsschule kann die "Handelsschule für Schülerinnen und Schüler mit Mittlerem Schulabschluss" sein. Neben der Entwicklung des Berufskollegs (Rechtsverordnungen zu diesen Bildungsgängen) werden in diesem Bildungsgang schuleigene Entwicklungen erfolgen.

Martin Dettmann
(Beratungslehrer)

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